Herzlich Willkommen im Borreliose Centrum Augsburg
Das Borreliose Centrum Augsburg (BCA) ist eine spezialisierte und ganzheitlich ausgerichtete Einrichtung für durch Zecken übertragene Erkrankungen (Infektionen). Das Centrum ermöglicht durch die Kombination mehrerer Anbieter/Leistungserbringer in einzigartiger Weise Diagnostik, Labor, Therapie und ambulante Rehabilitation unter einem Dach. Über Borreliose und Co-Infektionen hinaus sind wir auch auf sogenannte Multi-System-Erkrankungen, bei denen chronische Entzündungen und erhebliche Störungen der Immunabwehr zu erheblichen Beschwerden führen (u.a. Chronisches Erschöpfungs-Syndrom und Morgellons), spezialisiert.
Hinweis: seit Spätsommer 2009 steht Ihnen als 2. Centrum im Norden von Deutschland in Blankenburg - in der Gesundheitsregion Harz (renovierte ehemalige "Poliklinik") - auch das Borreliose Centrum Blankenburg (www.b-c-bl.de) zur Verfügung. Dort wird nach den in Augsburg entwickelten Standards dignostiziert und therapiert.
Ein besonderes Anliegen von uns ist die allgemeine Anerkennung der „chronischen Lyme-Borreliose“ als wirkliche Krankheit. Leider wird von vielen medizinischen Einrichtungen und Krankenkassen noch immer negiert, dass bestimmte Erreger – wie z.B. die Spiralbakterie Borrellien – nicht nur im Akutstadium, d.h. direkt oder bis einige Wochen nach einem Zeckenstich, sondern bei einer Nichterkennung oder bei einer unzureichenden Behandlung auch Jahre danach noch, zu erheblichen Beschwerden führen können.
Verkannt wird auch, dass neben oder anstatt Borrelien auch sog. Co-Infektionen (z.B. Chlamydien, Rickettsien, Bartonellen, etc.), d.h. andere Erreger zu ähnliche Beschwerden führen können. Insgesamt wird in Deutschland von vielen Medizinern die Gefahren und Risiken für den Menschen durch verschiedene Infektions-Erreger deutlich unterschätzt. Dieses insbesondere unter dem Gesichtspunkt, dass die Immunabwehr vieler Betroffener aus verschiedenen Gründen mit solchen Erregern überfordert ist. Weitere Informationen zu dem aktuell herrschenden Richtungsstreit in der Lehrmeinung über chronische Borreliose, der primär in den USA zwischen zwei rivalisierenden Organisationen ausgefochten wird, finden Sie unter
"Häufig gestellte Fragen" Punkt 4.
Aber: nicht alles ist eine chronische Borreliose! Es gibt viele Krankheitsbilder, die ähnliche Symptome und Beschwerden aufweisen, wie die chronische Borreliose. Deshalb ist die Diagnostik so aufwändig und erfordert neben der Differentialdiagnostik (Abgleich zu anderen Krankheitsbildern) eine über den allgemein anerkannten Standard hinausgehende Labordiagnostik.
Grundsätzlicher, ganzheitlicher Therapieansatz (z.B. bei einer chronischen Lyme-Borreliose in der Übersicht):
Basis: Antibiotika-Behandlung (Augsburger Schemen über mehrere Wochen/Monate – schulmedizinischer Ansatz in Anlehnung an die Leitlinien der ILADS und die Empfehlungen der Deutsche Borreliose-Gesellschaft)
+ unterstützende „Begleittherapien“, u.a. durch
- „Milieu-Korrekturen" (inkl. Entsäuerung u. Entgiftung)
- „Ernährungsumstellung“ (basisch und antientzündlich)
- ausgesuchte „Nahrungsergänzung & Naturheilmittel“
- „Physio- & Elektrotherapien"
- „Mentalunterstützung“
- wieder „Vital und leistungsfähig werden“: ambulante Reha mit Bewegungstherapien und zur intensiven Stärkung des Immunsystems
+ „Lebensstiländerung“ (notwendige und zumutbare Selbsthilfemaßnahmen der Patienten)
Das BCA kooperiert vor Ort sowie regional und überregional mit Ärzten (D/EU/USA/RoW) und unterstützt diese sowie ihre Patienten in der Labordiagnostik für Zecken-übertragene Erkrankungen und mögliche Co-Infektionen sowie in der erfolgreichen Therapieumsetzung (inkl. Informationen über „Begleittherapien“, Ernährungsumstellung, Nahrungsergänzung & Naturheilmittel, „ambulante REHA“, „Selbsthilfe“, etc.).
Wir erwarten, dass auf Borreliose spezialisierte Mediziner (inkl. Ihrem Hausarzt) Ihr Anliegen und Ihre Erkrankung ernst nehmen und Ihnen zu hören. Wir wissen darum, wie oft Borreliose verkannt wird und chronisch Erkrankte als psychisch labil oder schwer depressiv eingestuft werden.
Für uns zeichnen die Ärzte verantwortlich für die Erbringung aller ärztlichen Leistungen (Diagnostik + Therapie).
Diagnostik: Die Ärzte führen eine detaillierte Anamnese durch und veranlassen spezielle Tests (Blutanalysen) zur Diagnose von Borrelien und Co-Infektionen. Sie sollten erfahren im Abgleich mit anderen Krankheitsbildern sein (Differentialdiagnostik), die ähnliche Symptome aufweisen.
Therapien: Die von uns unterstützten Ärzte sind auf chronisch Erkrankte (insbesondere Langzeiterkrankte) speziell ausgerichtet, haben besondere Kompetenzen in der schmerztherapeutischen Begleitung sowie der „Mentalbetreuung“ und diagnostizieren und therapieren ganzheitlich nach den internationalen Leitlinien der ILADS (International Lyme and Associated Diseases Society, USA - www.ilads.org ) und den Empfehlungen der Deutsche Borreliose-Gesellschaft e.V.
Hauptzielrichtung ist das „Aufspüren“ und die „Bekämpfung“ der Borrelien und möglicher Co-Erreger (Bakterien und Viren). Dies ist bei chronischen Verlaufsformen der Borreliose recht komplex und erfordert i.d.R. eine Langzeitbehandlung über mehrere Monate mit hochdosierten Antibiotika. Sollte Ihr Hausarzt Bedenken gegen eine solche Antibiotika-Behandlung haben, so stellen wir Ihnen gerne Informationsmaterial zur Verfügung. Unter „Aktuelles“ sowie unter dem Punkt 4. bei „
Häufig gestellte Fragen“ finden Sie entsprechende Fachbeiträge zum Download.
Bei chronischen Verlaufsformen wird oft unterschätzt, dass parallel auch die chronischen Entzündungen, die für die meisten der Beschwerden und Schmerzen verantwortlich sind, zu behandeln sind sowie die i.d.R. stark geschwächte Immunabwehr wieder aufgebaut und reaktiviert werden muss. Dazu sind nach unserer Erfahrung den schulmedizinischen Ansatz ergänzende Therapien notwendig. Mehr dazu erfahren Sie unter dem Punkt
Therapie.
Die B-C-A Borreliose Centrum Augsburg Betriebs GmbH & Co. KG mit ihren zwei Geschäftsbereichen ermöglicht – ergänzend zu den Leistungen der Ärzte – u.a. ein breites Spektrum an flankierenden „Begleittherapien“ (
Link) bis hin zu dem „ambulanten REHA-Wochen-Programm zur Intensivbehandlung" mit Ganztagesbetreuung für chronisch Erkrankte (
Link).
Hinweis. Patienten, die sich ausdrücklich gegen eine Antibiotika-Behandlung entscheiden, können sich auch über einen alternativen Therapieplan (z.B. auf Basis der Photonen-Therapie in Kombination mit Naturheilpflanzen und weiteren Begleittherapien) informieren.
Unsere Erkenntnis: Chronische Borreliose ist in den meisten Fällen heilbar - nur in wenigen Fällen kann keine Besserung der Beschwerden erreicht werden. Die Langzeit-Antibiose ist in den meisten Fällen ein „MUSS“. Durch unterstützende Begleittherapien und die „Selbsthilfe“ (
Link) des Betroffenen kann die Wirkung der Medikamente (i.d.R. Antibiotika) verbessert, das Immunsystem umfassend gestärkt, die Borrelien noch effektiver bekämpft und die chronischen Entzündungen zurückgefahren werden.
Chronisch und Langzeit Erkrankten empfehlen wir das "ambulante REHA-Programm zur Intensivbehandlung" mit Ganztagesbetreuung (
Link) über 5 Tage und länger (Empfehlung: mindestens 2-3 Wochen bis zu 4 Monaten). Die Therapeuten unterstützen Sie bei der i.d.R. notwendigen Veränderung Ihres Lebensstils (Mental/Aktivität/Ernährung). Sollten Sie nicht die Zeit für eine Langzeitbehandlung im BCA aufbringen können, so führen wir Sie in die Therapien ein und instruieren Ihren behandelnden Arzt für die Therapiefortsetzung bei Ihnen zu Hause.
Ziel der ganzheitlichen Behandlung ist es, Patienten schneller beschwerdefrei und wieder belastbar in ihr privates und berufliches Umfeld zu integrieren. Wir wollen, dass Sie den Glauben an eine Zukunft ohne Borreliose wieder finden.
Das Borreliose Centrum Augsburg wurde im Juli 2006 gegründet. Unsere Patienten kommen auch aus anderen europäischen Ländern (inkl. Skandinavien), Russland sowie Nordamerika, Asien und Australien.
Tel. +49 (0) 821 455 471-0
Durch Zecken übertragene Erkrankungen (Borreliose als Bakterien und mögliche Co-Infektionen) nehmen seit Jahren stark zu.
Zeckentest! Liegt bei Ihnen ein akuter Zeckenstich vor? Zur Abklärung eines möglichen Borreliose- oder anderen Infektions-Risikos ist es ratsam, zunächst die Zecke selbst im Zuge einer PCR-Analyse auf Borrelien und andere Co-Erreger untersuchen zu lassen. Weitere Informationen dazu finden Sie
hier.
Die unspezifischen Symptome/ Beschwerden einer Borreliose, wie Antriebsarmut, Leistungsabfall, wechselnde wandernde Gelenkschmerzen, in Schüben auftretende Nacken- und Schulterschmerzen, zeitweise Kopfschmerzen & Schwindel, häufen sich und werden für immer mehr Menschen zu einer hohen „Belastung“.






