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Häufig gestellte Fragen

1. Was ist Borreliose?

Borreliose (Bakterienübertragung durch einen Zeckenstich):

  • Die wichtigsten Erreger der Borreliose, Borrelia burgdorferi, Borrelia garinii und Borrelia afzelii (3 Borrelienstämme / Spiralbakterien) sind mit dem Syphiliserreger Treponema pallidum eng verwandt.
  • Nach der Infektion kann sich der Erreger im Wirtsorganismus in fast alle Organe verbreiten, darunter auch die Gelenkinnenhaut.
  • Die Krankheit kann einem „Chamäleon“ gleichen und stellt hohe Anforderungen an Diagnostik und die Therapie.

 Weitere Informationen finden Sie hier (undefinedLink).


2. Ist chronische Lyme-Borreliose heilbar?

Die Borreliose ist heilbar, selbst in der überwiegenden Anzahl der chronischen und bereits Jahre andauernden Krankheitsfälle (> 60%). Eine Übersicht gibt der Beitrag Borreliose, die von Zecken übertragene Infektion, ist meistens heilbar - Dank einer ganzheitlichen Therapie kann nun auch chronisch an Borreliose Erkrankten geholfen werden – (undefinedDownload). Weitere Informationen zu den Stadien der Lyme-Borreliese und den Symptomen der Erkrankung finden Sie undefinedhier.


3. Muss ich wirklich Antibiotika nehmen und warum sind „Begleittherapien“ so wichtig?

Kernpunkt einer jeden Therapie ist eine ausreichend hoch dosierte und genügend lange Antibiotika-Behandlung.  Damit werden die Borrelien im Körper bekämpft und das Immunsystem in ihrer Abwehrarbeit unterstützt.

Die erfolgreiche Behandlung chronisch Borreliose-Erkrankter erfordern nach unserer Erfahrung zusätzliche „Begleittherapien“ und eine „Lebensstiländerung“ des Patienten. Weitere Informationen finden Sie hier (undefinedBegleittherapien).

Hinweis. Patienten, die sich ausdrücklich gegen eine Antibiotika-Behandlung entscheiden, kann in Abstimmung mit dem behandelnden Arzt ein alternativer Therapieplan (z.B. auf Basis der Photonen-Therapie in Kombination mit Naturheilpflanzen und weiteren Begleittherapien) erstellt und im BCA umgesetzt werden.


4. Warum könnte mein Hausarzt Bedenken gegen eine Langzeitbehandlung mit Antibiotika haben?

In der deutschsprachigen medizinischen Literatur wird die Krankheit „Chronische Borreliose“ noch gerne negiert bzw. als „Post Lyme Syndrom“ bezeichnet. Die dahinter stehende wissenschaftliche Meinung vertritt die Auffassung, dass die Borrelien durch eine Behandlung mit Antibiotika über 2-3 Wochen vollständig vernichtet werden. Sollten danach noch Beschwerden auftreten, so resultieren diese nicht von den Borrelien sondern z.B. von noch weiter wirkenden chronischen Entzündungen.

Diese Auffassung wird von der BCA-clinic und der Deutschen Borreliose-Gesellschaft e.V. nicht geteilt. Sie berufen sich in diesem Zusammenhang auf umfangreiche Studien der ILADS (www.ilads.org) sowie eigene Erkenntnisse und Erfahrungen. Danach sind Borrelien recht „intelligente“, fortbewegungsfähige Spiralbakterien, die es recht gut verstehen, sich der körpereigenen Immunabwehr als auch bestimmten Antibiotika zu entziehen. Evtl. haben Sie bereits davon gehört, dass Borrelien „persistieren“, d.h. sich „tarnen“ und „verstecken“ können.

Die in der ILADS und Deutschen Borreliose-Gesellschaft e.V. (www.borreliose-gesellschaft.de) organisierten Ärzte und die BCA-clinic setzen auf eine Langzeitantibiose, evtl. auch mit wechselnden Präparaten oder Kombinationstherapien.  Diese Ärzte haben Erfahrung mit dem breiten Spektrum der Antibiotika und empfehlen Begleitmaßnahmen, um mögliche Nebenwirkungen der Antibiotika von Anfang an so weit als möglich zu kompensieren.

Grundlegend zu dem wissenschaftlichen Lehrmeinungsstreit über die chronische Borreliose (Kontroverse ILADS vs. IDSA) wurde ein übersichtlich aufgebautes und wissenschaftlich unterlegtes Positionspapier erstellt, das sie undefinedhier finden.

Die wissenschaftliche Unterlegung der von der BCA-clinic vertretenen Diagnostik- und Therapie-Konzepte stützt sich u.a. auf folgende – hier zum .pdf-Download hinterlegte – Publikationen:

  1. undefinedWirkungen der Langzeit-Antibiose bei chronischer Borreliose
    Mit diesem Beitrag stellt sich die BCA-clinic der Diskussion um die Notwendigkeit und Berechtigung der Langzeit-Antibiose, gegenüber der gerade viele Hausärzte noch erhebliche Vorbehalte haben. Leider noch zu unbekannt im deutschsprachigen Raum sind klinische Studien aus den letzten Jahren, die den Erfolg dieser Langzeit-Antibiose beweisen. Zu diesem Zweck werden in diesem Beitrag beispielhaft die Ergebnisse des renommierten Prof. Dr. med. Sam T. Donta, dem Direktor der Abteilung für Infektionskrankheiten und Biomolekular-Medizin - Bereich Lyme-Borreliose am Boston University Medical Center, aus dessen Studie von 2003 mit 239 Lyme-Borreliose Patienten dargestellt. Diese Studie unterlegt die Berechtigung der vom BCA durchgeführten Langzeit-Antibiosen und dass die chronische Lyme-Borreliose ein zu behandelndes Krankheitsbild ist.
  2. undefinedLangzeit-Antibiotika-Therapie verbessert die persistierenden, mit Lyme-Borreliose verbundenen Symptome, Beitrag von Raphael B. Stricker M.D. (IDSA Vortrag 2006) – deutsche Übersetzung
  3. undefinedFortschritte im Verständnis der Lyme-Krankheit – Diagnostische Hinweise und Richtlinien für die Therapie der Lyme-Borreliose und anderer durch Zecken übertragener Erkrankungen, Joseph J. Burrascano M.D. (ILADS, 16. Ausgabe, 2008) – deutsche Übersetzung

Für weitergehende Informationen befragen Sie bitte Ihren Arzt, einen Mitarbeiter der BCA-climoc oder nutzen Sie die folgenden Bücher/Dokumente:

  1. Empfehlungen der Deutschen Borreliose Gesellschaft e.V. (Stand April 2008 – www.borreliose-gesellschaft.de).
  2. Noch ausführlicher und grundlegend für den ganzheitlichen Therapieansatz sind die Ausführungen im englischsprachigen Buch "The Lyme Disease Solution" von Kenneth B. Singleton M.D., M.P.H. (ISBN 978-1-934812-00-6 / Brown Books, Dallas) www.lymedoctor.com.


5. Warum ist „Selbsthilfe“ im Therapieerfolg so wichtig und was sollten chronisch Erkrankte zur Stärkung ihrer körpereigenen Abwehrkräfte (Immunsystem) tun?

Die Leistungsfähigkeit des Immunsystems ist für den Behandlungserfolg ausschlaggebend. Aktivieren Sie Ihre „Selbstheilungskräfte“ und unterstützen Sie Ihre körpereigene Abwehr (Immunsystem) im Genesungsprozess!

Medikamente und Nahrungsergänzungsprodukte sind hilfreich und notwendig. – Aber: Ohne Ihren persönlichen Beitrag in der Lebensgestaltung und der Beachtung einfacher Regeln können Sie den Genesungsprozess „blockieren“ oder erheblich „verzögern“. Weitere Informationen finden Sie hier (undefinedSelbsthilfe).


6. Warum chronisch an Borreliose Erkrankte das Programm „Borreliose Kompaktbehandlung" in der BCA-clinic nutzen sollten?

Unsere Erkenntnis: Chronische Borreliose ist in > 60% aller Fälle heilbar. Die Langzeit-Antibiose ist dazu in den meisten Fällen ein „MUSS“. Durch unterstützende Begleittherapien und die „Selbsthillfe“ des Betroffenen kann die Wirkung der Medikamente (i.d.R. Antibiotika) verbessert, das Immunsystem umfassend gestärkt, die Borrelien noch effektiver bekämpft und die chronischen Entzündungen zurückgefahren werden. 

Chronisch und Langzeit Erkrankten empfehlen wir die undefinedBorreliose Kompaktbehandlung. Die Therapeuten unterstützen / coachen Patienten bei der i.d.R. notwendigen Veränderung Ihres Lebensstils (Mental/Aktivität/Ernährung). Sollte ein Betroffener nicht die Zeit für eine Langzeitbehandlung in der BCA-clinic aufbringen können, so führen wir ihn in die Therapien ein und instruieren den behandelnden Arzt für die Therapiefortsetzung zu Hause.

Ausgesuchte Maßnahmen aus dem Spektrum „Therapie“ (undefinedLink) und „Begleittherapien“ (undefinedLink) werden von Montag bis Freitag angeboten.

Das Programm ist speziell auf Chronisch Borreliosekranke und Erkrankte ausgerichtet, die ihr Immunsystem zur Verbesserung der körpereigenen Abwehrkräfte stärken wollen. Weitere Informationen finden Sie hier (undefinedLink).


7. Warum ist die „Ärztliche Partnerschaft“ organisatorisch und wirtschaftlich getrennt von der BCA-clinic Betriebs GmbH & Co. KG (Struktur der BCA-clinic)?

Ärzte dürfen in Bayern ärztliche Leistungen nur räumlich und organisatorisch von gewerblich tätigen Betriebsgesellschaften mit beschränkter Haftung erbringen (Berufsordnung der Ärzte in Bayern). Deshalb gibt es eine separate Ärztliche Partnerschaft, die mit ihren Medizinern das gesamte Spektrum der ärztlichen Leistungen erbringt und mit den Patienten privatärztlich abrechnet.

Weitere Informationen zu der Struktur der BCA-clinic finden Sie hier (undefinedLink).


8. Warum behandelt die kooperierenden Ärzte nur privatärztlich? Welche Kosten kommen auf mich zu und was kann ich über die Krankenkasse abrechnen?

Alle Patienten werden darauf hingewiesen, dass die ärztlichen Leistungen nur privatärztlich erbracht und abgerechnet werden können. Diese privatärztliche Abrechnung erachten wir für notwendig, da

  • die Borreliose Behandlung (Diagnostik + Therapie) sehr zeitaufwendig und
  • über die Pauschalen der gesetzlichen Krankenkassen bei weitem nicht kostendeckend sind.
  • Zudem erfordert die Borreliose-Behandlung die Verordnung teurer Medikamente über einen längeren Zeitraum (z.B. Antibiotika), was in der letzten Zeit zu umfangreichen Regressforderungen der gesetzlichen Krankenkassen gegenüber Kassenärzten führt.

Patienten wird ein „Kostenvoranschlag für etwaige Behandlungskosten“ zur Verfügung gestellt. Damit kann der Patient mit seiner gesetzlichen oder privaten Krankenkasse im Vorfeld klären, welche Kosten von der Krankenkasse evtl. erstattet werden.

Achtung: Leider sind einige Krankenkassen aktuell sehr restriktiv in der Anerkennung der chronischen Borreliose als eigenständige Krankheit und wollen demzufolge weder für die Diagnostik noch die Therapieumsetzung eine teilweise oder komplette Kistenerstattung bzw. -Bezuschussung vornehmen (siehe vorstehend Punkt 4 zu der wissenschaftlichen Kontroverse). Dr. Nicolaus und Dr. Schwarzbach sind engagierte Mitglieder in der Deutschen Borreliose–Gesellschaft e.V. sowie der ILADS (USA), die sich im Rahmen der Verbandsarbeit für die Anerkennung der Krankheit durch die Krankenkassen einsetzen.

Den Krankenkassen können Sie die vorstehend unter Punkt 4 aufgelisteten 3 Fachbeiträge einreichen oder diese darauf aufmerksam machen.