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Stärken Sie Ihr Immunsystem!

Aktivieren Sie Ihre „Selbstheilungskräfte“ und unterstützen Sie Ihre körpereigene Abwehr (Immunsystem) im Genesungsprozess! Dieses ist insbesondere bei chronischen Verlaufsformen einer Borreliose und möglicher Co-Infektionen sehr wichtig.

Medikamente und Nahrungsergänzungsprodukte sind hilfreich und notwendig. – Aber: Ohne Ihren persönlichen Beitrag in der Lebensgestaltung und der Beachtung einfacher Regeln können Sie den Genesungsprozess „blockieren“ oder erheblich „verzögern“.

Mit sehr einfachen Maßnahmen sollten Sie Ihr Immunsystem zusätzlich stärken und damit den Genesungsprozess aktiv mit unterstützen:

1. Genügend Schlaf

  • Mindestens 7 Stunden am Stück (Unterbrechungen beeinträchtigen den Endorphin-Zyklus)
  • Regelmäßige Schlafzeiten (keine Schichtarbeit über Nacht)
  • Am wichtigsten ist der Schlaf zwischen 02.00 und 04.00 Nachts (Endorphin-Produktion)

2. Viel trinken (ca. 30-50ml pro kg Körpergewicht pro Tag),
für Borreliose-Patienten ist es zur Unterstützung des Immunsystems und der notwendigen Ausleitungsfunktionen wichtig, deutlich mehr als sonst zu trinken!

  • Kohlensäurefreie Mineralwasser und evtl. Kräutertees
  • Kaffee nur in Maßen (max. 3 Tassen pro Tag)
  • Andere Getränke außer kohlensäurefreie Mineralwasser und evtl. Kräutertees dürfen zwar auch getrunken werden, zählen aber nicht zu der empfohlenen Trinkmenge.


3. Viel Bewegung an frischer Luft und im Sonnenschein (möglichst im Grünen oder im Wald) – Sauerstoff ist sehr wichtig in der Borreliose-Behandlung

  • am besten Ausdauersportarten im aeroben Bereich (Herzfrequenzfenster): Radfahren, Walken, Nordic Walking, Schwimmen, Inliner, Joggen, Bergwandern, Skilanglauf
  • Urlaub in einem „Reizklima“ sorgt für eine positive Stimulierung des Immunsystems (Berge, Nord- oder Ostsee)
  • Achtung: meiden Sie hohe UV-Strahlung (bitte sich hiergegen bei einem Aufenthalt im Freien schützen)

4. Basisch ausgerichtete, gesunde Ernährung bei einer ausgewogenen Diät

  • die Ernährung sollte überwiegend basisch sein (da Borreliosekranke an einer „Übersäuerung“ leiden): Kartoffeln, Zitrusfrüchte, Basenspendende Präparate, Basenbäder, etc.
  • mit grundsätzlich viel frischem Obst und Gemüse (möglichst Bio)
  • möglichst nur „gedünstete“ und nicht „verkochte“ Nahrungsmittel
  • sog. „Mittelmeer-“ oder „Kreta-Kost“: frische Salate, zubereitet mit kalt gepresstem Olivenöl, Kräutern und Gewürzen, viel Frischobst sowie Fisch – anstatt (Schweine-) Fleisch
  • Verwendung von Raps-, Färberdistel- u. Leinöl mit ihren mehrfach ungesättigten Fettsäuren (1 Esslöffel pro Tag)
  • „Tabus“ (bzw. selten): Fertiggerichte, Dosengemüse, Nahrungsmittel mit Konservierungsstoffen, raffinierter Zucker, Weißmehlprodukte (süße Backwaren, Mehlspeisen, Hefeprodukte - dafür Vollkorn und Dinkel), Frittiertes und besonders Fetthaltiges

5. Meiden Sie Gifte und schädliche Einflüsse:

  • Nikotin und jede Form von Drogen,
  • Alkohol (der ja von Borreliosekranken meist sowieso nicht mehr gut vertagen wird),
  • Stress im Alltag, im Privatleben (Beziehung) oder im Beruf,
  • Übermäßige Sorgen und Ängste

6. Überhitzungsanwendungen

  • Steigerung der Körpertemperatur bis auf nahezu 42 °C durch Sauna, Schwitzbäder, Wärmekabinen, heiße Moorbäder, …
  • „Abhärtung“ durch Heiß-Kalt-Wasseranwendungen (Kneip-Kur).

7.Balance“ im Alltag

  • Zeit für sich nehmen
  • Positiv denken („Glaubenssätze“ überprüfen)
  • Beziehungen und Freundschaften pflegen
  • Extremes meiden
  • Dem Leben einen Sinn geben
  • „Eigenliebe“
  • Sich aussprechen können (Vertrauensperson, „die zuhört“)



Achtung: der Genesungsprozess einer chronischen Borreliose Erkrankung erfordert nicht nur eine schulmedizinische medikamentöse Behandlung sondern auch eine gravierende Änderung Ihres Lebensstils! Über Ihnen mögliche Beiträge der „Selbsthilfe“ (Stärkung des Immunsystems) sollten Sie nachdenken und mit Ihrem behandelnden Arzt einen individuellen Therapieplan erstellen, der die vorstehenden Regeln und sowie ergänzende Therapien, Produkte und Anwendungen (TCM, Homöopathie, Massagen, Fußreflexzonen, Entspannungstechniken, Elektrotherapien, Einnahme diverser Kräuter und Naturheilmittel, Nahrungsergänzung, etc.) mit einschließt.