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Betreuung von Risikogruppen

Menschen, die in der Natur arbeiten, haben ein deutlich höheres Risikoprofil für Zecken-übertragene Erkrankungen.

Im Rahmen der Anerkennung von Berufskrankheiten, Berufsunfähigkeits- und Unfallversicherungen (sofern eingeschlossen) ist der Nachweis des Zusammenhanges zwischen dem Zeckenstich und einem plausiblen zeitlichen Intervall des Auftretens der Beschwerden notwendig.

Dies bedeutet, dass bei der Geltendmachung von Schadenersatzansprüchen oder zur Anerkennung der Borreliose als Berufskrankheit bei jedem Zeckenstich ein Arzt aufzusuchen ist und eine Dokumentation des Sachverhaltes erfolgen muss.

In der BCA-clinic kann Betroffenen dieses Verfahren inklusive der erforderlichen Dokumentation jedes einzelnen Zeckenstichs ermöglicht werden.

Zudem bietet die kooperiende Ärztliche Partnerschaft für bestimmte Risikogruppen ein regelmäßiges diagnostisches und klinisches „Monitoring vor und nach der Zecken-Saison (ca. November bis März) als Überwachung vor Zecken-übertragenen Erkrankungen wie der Borreliose an. Durch dieses regelmäßige Monitoring kann die Borreliose (- obwohl vom Beschwerdebild zum Teil nur sehr schwer zu erkennen -) frühzeitig diagnostiziert und rechtzeitig therapiert werden.

Auch hier ist ein Zugriff auf bereits vorhandene serologische und weitere Untersuchungsbefunde bei später auftretenden Beschwerden im Sinne einer Borreliose möglich.

Risikogruppen für Zecken-übertragene Erkrankungen, für die ein solches „Monitoring“ angeboten wird:

  • Forstwirtschaftliche Berufe (Forstbeamte, Waldarbeiter, Jäger, Forststudenten)
  • Landwirtschaftliche Berufe (Vieh- und Weidewirtschaft, Obstanbau, Winzer, etc.)
  • Gartenbaubetriebe, (Hobby) Gärtner
  • Straßenarbeiter
  • Polizisten, Soldaten, Bundesgrenzschutzbeamte
  • Kindergartenkinder (insbesondere Waldkindergärten), Schulkinder
  • Pferdezüchter/Pferdebesitzer
  • Naturfreunde
  • Camper, Angler, Wanderer/Nordic Walking
  • Freizeitsportler im Freien (Fußballspieler, Golfspieler, Jogger,  Radler usw.)
  • Pilz- und Beerensammler
  • Haustierbesitzer (Hunde, Katzen, Kaninchen usw.): „in house-Infektionen“